1999 - "Theuer & Schlächt"
Wolfgang Ritzberger und Guido Mancusi versprechen "die Rückkehr des klassischen Musikkabaretts im Stil der 20er und 30er Jahre". Couplets & Chansons über allerlei Aktualitäten, wie Nato, Balkan, Millenniums-Hysterie, Innenpolitik und Wahlkampf. Zweifellos ein Feierabend für Freunde von Verzopftem mit Frack & Fliege, ganz im Stil von "Schau'n Sie sich das an!". Das Publikum mochte uns von Anfang an.
2000 - "net scho wieder"
Nachdem die Kritik das neue Kabarett-Duo nicht wirklich mochte und bei einschlägigen Kleinkunstbewerben mit Abstand auf den letzten Platz gereiht wurde, nannten sie das neue Programm einfach "net scho wieder", eben weil sie schon wieder auftraten - und das mit großem Erfolg beim Publikum und nach wie vor ohne nennenswerte Resonanz im Feuilleton.
2001 - "Wende ohne Ende"
In ihrem dritten Programm machen sich Theurer & Schlächt auf die Spuren der anscheinend allgegenwärtigen Wende - und es ist erstaunlich, was sich wohin wendet. Ein Abend mit musikalischem Kabarett wider den Zeitgeist und mit ersten zaghaften, aber durchwegs positiven Kritiken.
2003 - "das viereinhalbte"
In Zeiten wie diesen scheint politisches Kabarett notwendiger als je zuvor. Im neuen Programm nahmen sich die beiden vor allem das Fernsehen zur Brust und benützen es als ideale Plattform, um sich auch der politischen Zu- und Umstände anzunehmen: die Suche nach einem neuen Bundespräsidenten oder dem Politiker der "neuen Generation", beidens in "modernen Talkshows" und in einer TV-Castingshow, die Suche nach dem Sinn eines Fitness-Studios ("Ich will so bleiben wie ich bin!") oder die Suche nach dem alten und neuen Operndirektor - das letzte Programm für die Bühne wurde am öftesten gespielt und hatte bereits hervorragende Resonanz.
Derzeit sind die beiden mit anderen Projekten beschäftigt - wollen aber mit einem Kabarettformat spätestens 2010 wieder auf die Kleinkunstbühne. Im Winter soll außerdem eine DVD mit einem "Best of" von "Theuer & Schlächt" erscheinen, da alle Programme aufgezeichnet wurden.